Was ist ein Referenz-Check?
Ein Gespräch mit einem ehemaligen Vorgesetzten zur Verifikation der Angaben im Lebenslauf. Üblicherweise ein bis zwei Referenzen pro früherem Arbeitgeber.
Kurz gesagt: Ein Referenz-Check ist ein strukturiertes Gespräch mit einem ehemaligen Vorgesetzten. Wir bestätigen Rolle, Daten und sachliche Angaben aus dem Lebenslauf. Wir sammeln keine Meinungen, wir verifizieren die Dinge, die eine menschliche Bestätigung brauchen.
Was wir Referenzpersonen fragen
Ein typischer Referenz-Check umfasst:
- Bestätigung von Rolle und Daten
- Grund des Weggangs (falls die Referenz bereit ist zu teilen)
- Bestätigung wichtiger Verantwortlichkeiten, die der Bewerber nennt
- Ob die Referenzperson erneut einstellen würde (ja/nein, in manchen Rechtsordnungen)
Wir fragen nicht nach:
- Persönlichen Meinungen oder Charaktereinschätzungen
- Informationen zu geschützten Merkmalen des Bewerbers (Religion, Familienstand etc.)
- Allem, was für die Rolle nicht relevant ist
Das Skript ist strukturiert, damit jeder Referenz-Check vergleichbar und bias-frei ist.
Wie lange es dauert
Referenz-Checks sind meist der langsamste Standard-Check, weil sie ein menschliches Gespräch erfordern. Häufige Gründe, warum einer länger dauert als ein anderer:
- Die Referenzperson ist im Urlaub oder schwer erreichbar
- Sie ist in einer anderen Zeitzone mit begrenzter Überlappung
- Sie muss zuerst HR oder Legal um Freigabe bitten
- Der Bewerber hat eine falsche Telefonnummer oder E-Mail angegeben
Ist eine Referenzperson nach mehreren Versuchen nicht erreichbar, markieren wir das im Dashboard. Du kannst dann die Referenz ersetzen oder ohne sie weitermachen.
Wie viele Referenzen anfragen
Ein häufiges Muster ist eine Referenz vom letzten Arbeitgeber für Junior-Rollen, zwei bis drei Referenzen von jüngeren Arbeitgebern für Mid-Level- und Senior-Rollen, und so viele wie der Regulator vorschreibt für regulierte Rollen. Mehr als drei fügen selten Wert hinzu.
Was der Bewerber sieht
Der Bewerber liefert Referenzdaten in seinem sicheren Einwilligungsflow. Er weiß, wer kontaktiert wurde. Der aktuelle Arbeitgeber des Bewerbers wird nie kontaktiert, es sei denn, der Bewerber autorisiert das ausdrücklich.
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